Financial Times Deutschland: Cebit 2004

FINANCIAL TIMES DEUTSCHLAND, DIENSTAG, 16. MÄRZ 2004,
Beilage NEUHEITEN, S. 14/15

Cebit 2004

In diesem Jahr werden Wünsche wahr: Innovationen, die es bisher nur als Prototypen gab, kommen endlich in die Läden

Von Markus Göbel

Drei Jahre lang musste sich die von Umsatzeinbußen und Entlassungen geprägte Computerindustrie in Bescheidenheit üben. Doch jetzt soll es wieder bergauf gehen – vor allem mit Hilfe von neuen Produkten, die näher an den Bedürfnissen der Kunden sind. Wie ab dem 18. März auf der Cebit zu sehen ist, steht die Telekommunikation im Mittelpunkt, insbesondere mit Themen wie Breitband-Internet und Mobilfunk. Innovationen, die es bisher nur als unverkäufliche Prototypen gab, kommen endlich als Geräte in die Läden.

Neue Produkte, die aus den Fortschritten der vergangenen Jahre hervorgingen, sind leistungsfähiger als ihre Vorgänger. Das zeigt sich in höheren Reichweiten, besserer Bedienbarkeit, höherer Auflösung und schnelleren Übertragungsraten. Die Zeiten, in denen ein Gerät nur eine Funktion hatte, sind längst vorbei. Drucker können heute ganz selbstverständlich auch scannen, faxen und kopieren. Digitalkameras nehmen Filme auf, und MP3-Spieler dienen als tragbare Festplatte und Diktiergerät. So bietet der iPod mini von Apple neben einer Notizfunktion auch die Möglichkeit, Kontakte, Kalender und Aufgabenlisten zu verwalten.

Den größten Sprung aber machte das Handy: Telefonieren ist nur noch eine Funktion unter vielen, das Mobiltelefon wird zum universellen Begleiter. Dabei gerät es fast zur Nebensache, dass 2004 auch endlich der neue Mobilfunkstandard UMTS (Universelles Mobiles Telekommunikationssystem) startet. Handys werden immer hochwertiger – Farbdisplays gehören fast schon zum Standard. Beim Design sind Klapptelefone gefragt. Während in Deutschland noch die traditionelle Geräteform überwiegt, ist das Handy zum Aufklappen in Italien fast schon ein Muss. Statt nerviger Pieptöne sorgen eingebaute MP3-Spieler und mehrstimmige Klingeltöne für den richtigen Sound. Fotohandys haben eine Kamera mit einer Million Pixeln Auflösung eingebaut, sodass sich nun auch Abzüge auf Papier machen lassen.

Das Mobiltelefon funktioniert immer mehr wie ein tragbarer PC und wird die PDAs wohl bald überflüssig machen – also die tragbaren Kleincomputer, die als elektronischer Terminkalender oder Adressbuch dienen. Zusätzliche Fähigkeiten wie das Auswerten von Fitnessdaten oder die eines Diktiergerätes können einfach durch neue Software auf dem Handy installiert werden. Sogar TV-Empfang ist möglich. Die Cebit 2004 zeigt, dass die Computertechnik endlich die Welt der Büros verlassen hat und das tägliche Leben erleichtert.

Neuer Communicator mit Wireless Lan

Communicator 9500 Das neue Handy von Nokia ist schon jetzt ein Luxusobjekt: Das Mobiltelefon richtet sich an Geschäftsleute und ist mit einer kompletten Schreibmaschinentastatur und zwei kleinen Farbbildschirmen ausgestattet. Der Nutzer kann von unterwegs E-Mails schreiben, Termin- und Adressdaten verwalten, im Internet surfen und sogar Präsentationen erstellen. Die wichtigste Neuerung ist aber, dass das Triband-Mobiltelefon den drahtlosen Internet-Zugang per W-Lan (Wireless Local Area Network – ein drahtloses lokales Netzwerk) unterstützt. Immer mehr Cafés und Hotels stellen ihren Gästen diesen Service kostenlos zur Verfügung, bei Tagungen und in Universitäten sind W-Lan-Netze schon der Standard. Sie konnten bislang aber nur mit speziellen Laptops oder Handcomputern genutzt werden. Das Handy von Nokia kann über W-Lan sogar telefonieren. Die Mobilnetzbetreiber dürften diese kostenlose Alternative zu ihrem Angebot eher als Störfunk betrachten.

Ein Internet-Zugang für jedes Fleckchen Erde

Inmarsat R-BGAN Heute ist zwar jedes Land der Welt an das Internet angeschlossen, aber das heißt noch lange nicht, dass man auch überall surfen kann. Besonders in Entwicklungsländern sind die Internet-Zugänge langsam und teuer. In vielen Regionen gibt es weder Internet-Cafés noch Mobilfunk, sodass der Weg ins World Wide Web quasi verschlossen bleibt. Für Reisende in solche Gebiete bietet Inmarsat sein "Regional BGAN"-Satellitenmodem an: Mit dem Gerät in der Größe eines Notebooks ist an jedem Punkt der Erde der Einstieg ins Internet möglich. Die Antenne im Deckel muss einfach aufgeklappt und auf den Satelliten ausgerichtet werden. Sie muss sich nicht einmal im Freien befinden. Die erreichbaren InternetÜbertragungsraten liegen ungefähr bei der doppelten ISDN-Geschwindigkeit.

Dolmetscher für die Tasche

Phraselator Die US-Soldaten in Afghanistan und im Irak benutzen ihn schon – nun soll er auch gestressten Managern bei Dienstreisen ins Ausland helfen: Der "Phraselator" von Voxtec übersetzt Tausende englische Sätze in andere Sprachen. Dazu werden die Wörter einfach in den Handheld- Computer gesprochen, und aus dem eingebauten Lautsprecher ertönt die Übersetzung. Da sich der Wortschatz auf einer herausnehmbaren Speicherkarte befindet, lässt er sich austauschen, wenn die Karte gewechselt wird. 53 Sprachen stehen bereits zur Verfügung, darunter auch exotische wie Aserbaidschanisch, Urdu oder Farsi. Neue Sätze und ihre Übersetzungen können hinzugefügt und auf der Karte gespeichert werden. Der transportable kleine Computer mit Farbbildschirm läuft unter Windows CE 3.0 und lässt sich auch zur Terminverwaltung oder zum Surfen im Internet nutzen. Leider funktioniert der Mini-Dolmetscher bisher nur in eine Richtung.

Mini-Festplatte für unterwegs

Freecom FHD-XS Heute finden immer mehr Daten auf immer geringerer Fläche Platz. Deshalb ist die neue externe Festplatte "FHD-XS" von Freecom kaum größer als ein Butterkeks und bietet trotzdem bis zu 40 Gigabyte Speicherplatz. Ein Netzteil ist nicht notwendig, weil die Speicherplatte durch den USB-2.0-Anschluss mit Strom versorgt wird, über den sie auch ihre Daten mit Transferraten von bis zu 480 MBit pro Sekunde an den Computer schickt. Mit der integrierten Synchronisationsfunktion lassen sich durch einen Knopfdruck Daten zwischen der externen Festplatte und einem Computer abgleichen. Sobald man die FHD-XS an einen Computer anschließt und den so genannten Sync-Knopf drückt, erkennt die Freecom-Software automatisch, welche Dateien geändert wurden, und gleicht diese mit den vorhandenen ab.

Fernseher im Handy

V601N von NEC Nun wird das Handy auch noch zum Fernseher: Als erstes Mobiltelefon der Welt kann das "V601N" von NEC terrestrische Fernsehsignale – also über Antenne im Gegensatz zum Satelliten – empfangen und im Querformat auf seinem Display darstellen. Dazu verfügt das Telefon über einen analogen TV-Empfänger. Außerdem lässt es sich als Fernsteuerung für Karaoke-Geräte benutzen. Seit Januar können Kunden von Vodafone Japan das Handy kaufen. Leider ist es ausschließlich auf den Empfang japanischer Fernsehfrequenzen ausgelegt und kann in anderen Ländern nicht verwendet werden. Weil der Analog-Empfang ziemlich viel Strom verbraucht, experimentieren andere Firmen wie Nokia oder Panasonic an einem neuen digitalen Übertragungsstandard. Mit "Digital Video Broadcasting for Handhelds" (DVB-H) soll stundenlanger Fernsehgenuss möglich sein. Aber die zugehörigen Geräte laufen bisher erst in Labors.

Ein Telefon, das schreibt

Siemens PenPhone Nachdem die SMS den handgeschriebenen Liebesbrief fast vollständig verdrängt hat, geht Siemens mit seinem neuen Handy einen anderen Weg: Auf der Cebit präsentieren die Münchner ihr "PenPhone", das aussieht wie ein Stift und das handgeschriebenen Text erkennt. Der Nutzer kann mit dem PenPhone auf jeder beliebigen Unterlage Nummern und Nachrichten notieren, die die Schrifterkennung des PenPhone erfasst und an den SMS-Editor überträgt. Bislang handelt es sich bei dem Gerät um einen Test. Ob es in Serie geht, steht noch nicht fest. Durch den Wegfall der Tastatur gehört es zu einer neuen Klasse von Geräten, die immer mehr Komponenten verschwinden lassen. Erst kürzlich stellte NTT Docomo in Japan ein Handy vor, das keinen Lautsprecher mehr hat. Stattdessen trägt man es wie eine Uhr am Handgelenk und steckt sich zum Hören den Finger ins Ohr. Eine Mechanik im Armband versetzt die Hand und Fingerknochen für die Übertragung der Töne in Schwingung und trägt den Schall in den Gehörgang. Da Knochen diese Vibrationen besser leiten als Luft, sollen Gespräche mit dem neuen Gerät besser klingen als mit herkömmlichen Handys.

Kabellose Vernetzung für das Auto

Parrot CK 3300 Der französische Hersteller Parrot präsentiert mit seinem Modell "CK 3300" eine Freisprechanlage fürs Auto, die einen GPS-Empfänger für die Navigation eingebaut hat und mit allen Bluetooth- Handys zusammenarbeitet (Bluetooth steht für eine kabellose Übertragung). Autofahrer können telefonieren, ohne eine Taste zu drücken. Dazu nennen sie einfach den Namen der gewünschten Person, und die Freisprecheinrichtung greift auf die sprachgesteuerten Kurzwahlen zurück, die auf der SIM-Karte des Handys gespeichert sind. Über ein großes Display können der Name des Anrufers, die Signalstärke oder Anruferlisten gelesen werden. Das Handy kann dabei in der Tasche bleiben oder sogar im Kofferraum liegen.

Das Handy als Nachtkamera

Sharp GX30 Einen echten Knüller bietet Vodafone seinen deutschen Kunden: Das Handy "Sharp GX30" ist das erste Mobiltelefon in Europa, dessen eingebaute Kamera Fotos mit einer Auflösung von einer Million Pixel liefert. Praktisch sind auch der siebenfache Zoom und der eingebaute Blitz, der endlich Bilder bei Nacht ermöglicht. Besonders wichtig: Für die beliebten Selbstporträts hat das Handy einen Zeitauslöser, und in dem Außen-Display mit 65 536 Farben lässt sich das eigene Aussehen während des Fotografierens überprüfen. Das Klappmodell mit Quadband-Technik unterstützt Bluetooth und hat einen MP3-Player für Musik eingebaut. Gespeichert werden die Fotos und die Musik auf der mitgelieferten SD-Karte, die sich austauschen lässt.

Rechner für die Jackentasche

FlipStart Der "FlipStart"-PC ist zwar kaum größer als eine Handfläche, doch wer ihn aufklappt, entdeckt darin einen vollwertigen Personalcomputer. Das Gerät ist nur 15 x 10 Zentimeter groß und 450 Gramm schwer. Hinter der Neuentwicklung steckt die Firma Vulcan des Microsoft-Mitgründers Paul Allen. So ist es logisch, dass der Computer Windows XP als Betriebssystem verwendet und ein schneller Gigahertz- Prozessor den Takt angibt. Die Festplatte ist 30 Gigabyte groß, und es laufen alle Programme, die man von seinem PC kennt. Auch das Layout der Tastatur entspricht der eines Schreibtischcomputers. Mit einem aufgeladenen Energiespeicher sollen laut Herstellerangabe 24 Stunden Dauernutzung möglich sein.

Mobiltelefon für die Fitness

Nokia 5140 mit Polar-Fitness-Uhr Das Nokia 5140 wird in Kombination mit den neuesten Fitness-Uhren von Polar zu einem Hightech-Trainingszentrum für Radfahrer oder Läufer: Direkt nach dem Sport lassen sich die Messdaten für Strecke, Geschwindigkeit, Trittfrequenz, Kraft, Energieverbrauch und Herzfrequenz per Infrarot auf das Handy übertragen und auf dem Farbdisplay grafisch auswerten. Die Informationen können für eine Monatsauswertung im Handy gespeichert oder auch per Spezial- SMS an ein baugleiches Handy geschickt werden. Ein ansteckbarer GPS-Empfänger und eine eingebaute Taschenlampe machen das besonders robust gebaute Kamerahandy zum idealen Trainingspartner für Extremsportler.

USB-Stift erkennt den Fingerabdruck

ClipDrive Die gewöhnliche Diskette ist fast schon ein Relikt aus alten Zeiten. Sie hat als Speichermedium und beim Transport von Daten so gut wie ausgedient: Fingergroße USB-Stifte speichern mehr als 1000-mal so viel. Manche Manager tragen all ihre Dateien auf dem kleinen Speicherstift am Schlüsselbund. Nur was passiert, wenn der USB-Stift mal verloren geht oder in falsche Hände gerät? Das kanadische Unternehmen Memory Experts International bietet dafür den "ClipDrive Bio" an, einen USB-Stift mit integriertem Fingerabdruckscanner. Bis zu zwei Gigabyte Information lassen sich darauf speichern, doch Zugang hat nur, wer sich durch den richtigen Daumenabdruck als berechtigt ausweist. Außer zum sicheren Transport von Daten lässt sich der USB-Speicherstift auch für die biometrische Anmeldung am Computer oder im Firmennetzwerk verwenden.

Visitenkarten-Scanner mit Sprachkenntnissen

Corex CardScan Die Visitenkarte aus Papier stirbt nicht aus. Nach der Cebit wird das Portemonnaie wieder voll sein mit Kontaktdaten, die sortiert werden müssen. Fast drei volle Arbeitstage pro Jahr sollen Büroangestellte damit verbringen, Daten von Visitenkarten in Computer einzugeben, heißt es in einer Studie. Um diesen lästigen Arbeitsschritt einzusparen, bietet die Firma Corex den Visitenkarten- Scanner CardScan an. Der liest die Visitenkarten zügig ein und sortiert die Angaben nach Namen, Unternehmen, Adressen und Telefonnummern. Die Daten können danach auf dem PC in elektronischen Adressbüchern oder Unternehmensdatenbanken weiterverarbeitet werden. Der Scanner erfasst und versteht Daten in Deutsch, Englisch, Französisch, Portugiesisch und Spanisch.

Mini-MP3-Spieler

iPod mini Nachdem Apple seinen iPod mehr als zwei Millionen Mal verkauft hat und das kleine Abspielgerät damit zum meistverkauften MP3-Player der Welt wurde, musste er nun durch die Schrumpfkur: Der Nachfolger "iPod mini" wiegt nur noch 108 Gramm und ist damit kleiner als die meisten modernen Mobiltelefone. Trotzdem steckt in dem kleinen, bunten Aluminiumgehäuse eine Festplatte mit vier Gigabyte Speicherplatz, auf der sich mehr als 1000 Songs in MP3-Format mitnehmen lassen. Der neue iPod lässt sich über einen USB-2.0- und einen Firewire- 400-Anschluss mit dem Computer verbinden. Sein integrierter Energiespeicher, der Akku, liefert nach Herstellerangaben eine Laufzeit bis zu acht Stunden und kann über die Anschlüsse ebenfalls aufgeladen werden.

Datensicherheit fürs mobile Telefonbuch

MySIMEditor Die meisten Leute speichern ihre Telefonnummern im Handy. Manche hüten sie sogar ausschließlich dort. Dann ist es besonders ärgerlich, wenn das Mobiltelefon gestohlen wird und mit ihm alle Daten. Die Firma Gemplus schafft Abhilfe und präsentierte kürzlich den "MySIMEditor", mit dem sich alle Informationen einer SIM-Karte auf einen PC laden lassen. Die Karte wird einfach in ein kleines Lesegerät eingelegt, das über die USB-Schnittstelle mit dem PC verbunden ist. Auf dem Computer können dann eine Sicherheitskopie des Telefonbuchs und der gespeicherten Kurzmitteilungen angelegt und Kontakte verwaltet werden. Der Datenaustausch funktioniert auch andersherum: Die Adressbucheinträge können aus dem Outlook- Programm mit einem Mausklick auf die SIMKarte übertragen werden.

Aufklappbarer Alleskönner

Motorola MPx Eine neue Gerätemischung zwischen Handy und PDA ist das "MPx" von Motorola. Das Telefon hat eine eingebaute Mini-Tastatur, die erst nach dem Aufklappen des Gerätes zum Vorschein kommt. Das Gerät läuft mit dem Betriebssystem Windows CE und verfügt daher von vornherein über Verwaltungsprogramme für Termine, Adressen und Aufgaben wie auch über die Pocket- Ausführungen von Word, Excel, Internet Explorer und den Windows Media Player zur Wiedergabe von Musik. Über Bluetooth, Wireless Lan oder die Infrarot- Schnittstelle kann das Smartphone mit anderen Geräten kabellos verbunden werden. Die eingebaute Digitalkamera mit Blitz liefert Bilder mit maximal 1,3 Millionen Pixel Auflösung.

Die dritte Generation im Laptop

UMTS-PC-Karte von Vodafone Die dritte Generation des Mobilfunks startet in Deutschland zaghaft. Als erster Mobilfunkanbieter präsentiert Vodafone ein Endgerät für UMTS. Allerdings ist es kein Handy, sondern eine Steckkarte für den mobilen Internetzugang mit dem Notebook. Mit der "Mobile Connect Card" sollen Vodafone-Kunden mit maximal sechsfacher ISDN-Geschwindigkeit surfen können. Erste Tests zeigten, dass diese Geschwindigkeit zwar selten erreicht wird, die Karte aber insgesamt ein angenehmes Arbeiten ermöglicht. In mehr als 200 Städten soll Vodafones UMTS-Netz verfügbar sein, in anderen Gegenden schaltet die PC-Karte auf den Vorgängerstandard GPRS um. Damit das mobile Hochgeschwindigkeitssurfen nicht zu teuer wird, spendierte Vodafone günstigere Tarife für die Datenübertragung. Die ersten UMTSHandys sollen in einigen Monaten in die Läden kommen.

Kamera im Kreditkartenformat

Philips DSC 2000 K In ihren Maßen ist die neue Digitalkamera DSC 2000 K von Philips kaum größer als eine Kreditkarte und nur 11,2 Millimeter dick. Trotzdem liefert sie Bilder mit zwei Millionen Pixeln. Die 160 &#128 teure Kamera bietet neben einem LCD-Bildschirm, einem eingebauten Blitz und einem internen Speicher von 16 Megabyte auch einen Steckplatz für eine SD-Speicherkarte, was ihr bis zu einem Gigabyte zusätzlichen Speicher ermöglicht. Der Akku ist einer der stärksten, die es derzeit gibt. Damit sollen 2000 Fotos im Hellen möglich sein oder 450 Bilder mit Blitz – was ungefähr zehnmal so viel ist wie bei einer herkömmlichen Digitalkamera. Deswegen eignet sich die Kamera besonders für Fotos im Nachtleben, denn durch ihre kleine Bauart findet sie auch im Smoking Platz. Um die Bilder in den Computer zu laden, wird das Gerät einfach in die mitgelieferte Docking-Station gesteckt, die sich per USB mit dem Rechner verbinden lässt. Die Kamera soll im Mai in die Läden kommen.

Hightech-Notebook im Edeldesign

Sony Z1X Der japanische Elektronik- und Unterhaltungskonzern Sony hat seine erfolgreiche Vaio-Notebook-Serie um das Modell "Z1X" ergänzt. Es wirkt edel und ist superflach. Der eingebaute DVD-RW-Brenner ist nur 9,5 Millimeter hoch. Der kleine Rechner beruht auf der Centrino-Technologie des Chipherstellers Intel, die eine integrierte und nahtlose Anbindung an Funknetzwerke ermöglicht. Sie unterstützt den derzeit schnellsten drahtlosen Übertragungsstandard 802.11b/g und macht damit Verbindungen möglich, die bis zu fünfmal schneller sind als mit dem herkömmlichen Standard 802.11b. Die Intelligenz steckt bei den Z1X-Notebooks im Detail: Das Flügeldesign des Rechnergehäuses verleiht den Notebooks nicht nur ein unverwechselbares Aussehen, es schützt auch die Ports vor Beschädigungen.

Sekretärin im Handy

DictaNet Moderne Mobiltelefone funktionieren heute wie kleine Computer – das Telefonieren wird fast schon zur Nebensache. Genau wie bei den großen Rechnern lassen sich immer mehr Programme installieren, die die Möglichkeiten erweitern. Die Software "DictaNet Mobile" verwandelt nun Handys mit dem Microsoft-Betriebssystem in vollwertige Diktiergeräte, beispielsweise das neue MPx200 von Motorola. Die Bedienung des Programms erfolgt intuitiv über die Knöpfe des Handys. Zudem finden sich alle Funktionen eines professionellen Diktiergerätes wieder: Aufnehmen, Anhören, Spulen, Löschen – alles ist mittlerweile integriert. Bis zu 240 Minuten Diktat lassen sich so auf der Speicherkarte eines modernen Mobiltelefons aufnehmen. Die Dateien mit den Diktaten und Gesprächen können per E-Mail vom Mobiltelefon aus weiterverschickt werden.

Ein Speicherstift, der schreiben kann

V-DRIVE Flash Pen Niedliche kleine USB-Speicherstifte sind der Renner der diesjährigen Messe in Hannover. Doch der "V-DRIVE Flash Pen" ist der einzige, mit dem man auch wirklich schreiben kann. Der nachfüllbare Kugelschreiber kommt in edlem Design und schreibt mit seiner Spitze blau oder schwarz. Der Stift bietet zugleich eine recht unauffällige Methode, sensible Firmendaten zu transportieren: In seiner hinteren Hälfte ist ein wiederbeschreibbarer Datenspeicher versteckt, der bis zu 256 Megabyte groß ist. Zu ihrem Schutz bei Verlust kann die gespeicherte Information verschlüsselt werden. Ein 20-stelliges Passwort sorgt für die notwendige Sicherheit.

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